Fernstudium Fotografie: Ratgeber & die besten Fernunis

Aktualisiert am 19. Januar 2022
 Autorin: | Gutachter: Sven Schmidt | Mitwirkender: Marcel Söder | Redakteurin: Petra Klein

Das Fernstudium Fotografie ist ideal für Sie geeignet, wenn Sie nebenberuflich Ihre Kreativität fördern möchten, um anschließend in dem Bereich zu arbeiten. Was das Fernstudium beinhaltet und wo Sie es absolvieren können, lesen Sie hier.

Ein Fernstudium Fotografie liefert Ihnen alle wichtigen Grundlagen rund um das Thema Fotografieren. Wenn Sie mehr als nur Schnappschüsse erzeugen wollen, dann erfahren Sie nicht nur etwas über die Geschichte des Fotos, sondern auch über die Techniken, Tricks und Kniffe beim Fotografieren.

Fotografieren ist mehr, als nur auf den Auslöser zu drücken. Es ist eine Kunst, die sich aus den Erfahrungen und der Kreativität des Fotografen mit Leben erfüllt.

In einer Zeit, in der Bilder mehr als tausend Worte sagen können, gehören professionelle Fotografen zu den wichtigsten kreativen Berufen.

Ein Fernstudium Fotografie eröffnet Ihnen neue Karrieremöglichkeiten und erweckt Ihre kreative Ader zum Leben. Für die Fernkurse der Fotografie benötigen Sie einen besonderen Blick für Ästhetik und Kreativität.

Was Sie sonst noch brauchen und wie viel Sie mit dem Fernstudium verdienen können, erfahren Sie hier.

Kann man Fotografie per Fernstudium studieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in Fernkursen, Abendkursen und Co. eine hochwertige Weiterbildung zu absolvieren. Die Auswahl ist allerdings nicht sehr groß.

Kurse für die Fotografie, die auch Berufstätige absolvieren können, werden bisher ausschließlich im Rahmen von Fernlehrgängen angeboten.

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Diese Fernlehrgänge haben je nach Anbieter eine Dauer von ein paar Tagen, Wochen, bis hin zu einem Jahr. Wenn Sie sich beruflich neu orientieren oder besser in Ihrem Fach zu werden wollen, können Sie davon ausgehen, in die Materie reinzuschauen und wirklich etwas für sich mitzunehmen.

Sie können zwischen allgemeinen Fotografie-Lehrgängen wählen, können sich aber auch auf Digitale Fotografie, Fotodesign oder Aktfotografie spezialisieren.

Sie haben zwar nicht eine riesige Auswahl, aber durch die flexible Durchführungsform ist es völlig egal, wo Sie wohnen, weil alle Fernlehrgangs-Anbieter in Frage kommen!

Voraussetzungen

Bisher ist das Thema Fotografie nur als nicht-akademische Weiterbildung in Frage gekommen.

Daher sind die formalen Zugangsvoraussetzungen nicht so streng geregelt wie bei einem berufsbegleitenden Studium.

Sie müssen für einen akademischen Abschluss (Bachelor oder Master) in der Regel die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur oder Fachabitur) vorweisen. Für ein Masterstudium verlangt man sogar ein abgeschlossenes Erststudium (Bachelor oder vergleichbares Studium).

In den Weiterbildungen im Bereich der nicht-akademischen Fotografie sind keine besonderen Schulabschlüsse notwendig. Einige der Anbieter verlangen allerdings eine professionelle Fotoausrüstung, weil auch praktisch gearbeitet wird.

Darüber hinaus sind gute Computerkenntnisse und der sichere Umgang mit einer Digitalkamera bei den meisten Anbietern elementare Voraussetzungen.

Sie sollten auch zusätzlich als persönliche Voraussetzungen das Interesse an der Fotografie und ein gewisses künstlerisches Gespür mitbringen.

Außerdem sollten Sie sich neben den gestalterischen Aspekten der Fotografie auch für die technische Umsetzungen, die Funktionen einer Kamera und die Bildbearbeitung interessieren.

Hochschul Tipp & Fernhochschulen-Vergleich

Sie können das Fernstudium Fotografie an den folgenden Fernhochschulen belegen.

1. STUDIENGEMEINSCHAFT DARMSTADT

2. FERNUNIVERSITÄT HAGEN

3. EUROPÄISCHE FERNHOCHSCHULE

4. HOCHSCHULE LAUDIUS

5. HOCHSCHULE WISMAR

6. AKAD UNIVERSITÄT

7. INTERNATIONALE HOCHSCHULE

8. WILHELM BÜCHNER HOCHSCHULE

Erfahrungen und Bewertungen

„SGD steht für eine solide Ausbildung sowie kompetente Unterstützung durch die Tutoren.

Die Studienmaterialien sind logisch und modular aufgebaut, gut verständlich, allerdings im konkreten Fall leider einigermaßen veraltet (zu viel Fokus auf Historie und Analog-Fotografie). Dennoch hat es mich sicher wieder ein Stück weitergebracht.“

„Ich habe sehr viel über Digitalfotografie gelernt. Der Kontakt zu den Dozenten war zu jeder Zeit ohne Probleme möglich. Das konstruktive Feedback hat mir immer weitergeholfen. Die jeweiligen Einsendeaufgaben ermöglichten mir, mich sehr tief in die Details der Kameraeinstellungen einzuarbeiten.“

„Ich habe den Lehrgang "Professionelles Fotografieren leicht gemacht" absolviert und ich muss sagen ich bin sehr zufrieden. Die Studienhefte sind einfach und verständlich aufgebaut, mit vielen Übungen zum selbst ausprobieren.

Aber leider mit kleinen Rechtschreibfehlern (was nicht sonderlich schlimm ist). Von den Tutoren bin ich sehr gut betreut worden.

Was aber nicht ganz so gut war, dass man fast eine Woche auf eine Antwort auf eine Frage warten musste (was aber nur ein paar Mal so war). Ansonsten wurde mir sehr schnell eine Antwort gegeben.

Auch die Einsendeaufgaben wurden schnell und zuverlässig bearbeitet. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Lehrgang und würde mich immer wieder für die SGD entscheiden.“

„Mit Hilfe der gut strukturierten Studienhefte war es mir problemlos möglich, den Lernstoff Schritt für Schritt zu erarbeiten. Voraussetzung dafür sind allerdings Grundkenntnisse bei der Bedienung eines Rechners.

Hervorheben möchte ich die hervorragende fachliche Begleitung durch meine Mentorin, die mir sachlich, überaus schnell (in der Regel schon am nächsten Werktag) und stets motivierend ihre Einschätzung der Einsendeaufgaben zugesandt hat.

Die Punktierung und Zensierung sind weitere Mosaiksteine, die den Stand meiner Ausbildung dokumentierten.

Der Online-Campus ist sehr hilfreich bei der Bewältigung der Ausbildung. Viele wiederkehrende Fragen der Studierenden werden hier schon im Vorfeld beantwortet bzw. können auf kurzem Wege durch die Studienleitung oder durch Mitstudenten geklärt werden.

Das Studium ist problemlos neben einer Vollbeschäftigung zu realisieren. Ich würde mir ein Upgrade dieses Lehrganges wünschen, um noch tiefer in das Stoffgebiet eintauchen zu können.“

Wie teuer ist ein Fotografie Fernstudium?

Der Fernlehrgang im Thema Fotografie kostet je nach Anbieter zwischen 300 und 4.000 Euro. Der Grund dafür, warum die Preise so unterschiedlich sind, ist in erster Linie die unterschiedliche Dauer der Lehrgänge.

Deswegen ergeben sich Angebote, die bereits in wenigen Tagen zu absolvieren sind, andere Fernlehrgänge beanspruchen mehrere Wochen oder dauern sogar länger als ein Jahr.

Studiengang und Studieninhalte

Ihnen wird während einem nicht-akademischen Fernstudium Fotografie in allen Varianten Fachwissen aus dem Bereich der Fotografie vermittelt.

Sie erlernen theoretische Inhalte über die Geschichte und Entwicklung der Fotografie, vor allem aber die praktischen Anwendungsgebiete.

Eine genauso große Rolle spielen dabei die Fototechniken, wie die digitale Bearbeitung am Computer mit Hilfe von verschiedenen Softwareprogrammen.

Dazu werden Sie den Inhalten begegnen, wie z.B. Grundlagen der Fotografie, Geschichte der Fotografie, Techniken der Fotografie, Bildbearbeitung, Bildgestaltung (Motivwahl, Licht, Farbe, Perspektive, etc.), Fotoarchivierung, Digitale Fotografie, Kunst und Fotografie.

Sie haben dann je nach Anbieter auch die Möglichkeit, thematische Schwerpunkte zu wählen oder in bestimmte berufliche Richtungen zu gehen.

Dafür gibt es bereits Studien- bzw. Lehrgänge unter dem Titel "Werbefotografie", "Fotodesign" oder "Medien Fotografie".

Karriere und Gehalt

Wenn man über das Einkommen in der Fotografie sprechen sollte, ist schwierig eine konkrete Erläuterung dazu zu machen. Viele verschiedene Faktoren, beeinflussen das Einkommen eines Fotografen.

Es spielt natürlich auch eine sehr große Rolle, ob Sie irgendwo angestellt sind oder als freiberuflicher Fotograf arbeiten, welches auch einen Einfluss auf Ihr Gehalt hat.

Sie können im Grund als angestellter Fotograf mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.200 und 2.700 Euro brutto im Monat rechnen. Wenn Sie als selbstständiger Fotograf arbeiten, können Sie weitaus mehr verdienen.

Wenn Sie es allerdings schaffen, sich gut zu vermarkten, werden Sie mit den Verdienstmöglichkeiten durchaus zufrieden sein.

Was kann man mit einem Fotografie Fernstudium machen?

Sie können als Angestellte oder Freiberufler im fotografischen Gewerbe arbeiten. Foto-Designer werden darüber hinaus in Werbe- und Medienagenturen, in der Film- und Fernsehproduktion und in Presseagenturen gesucht.

Wie lange dauert ein Fotografie Fernstudium?

Für das Fernstudium Fotografie benötigen Sie wöchentlich acht Arbeitsstunden und insgesamt zwölf Monate, die Sie um maximal sechs Monate kostenfrei überschreiten dürfen.

Die gleiche Studienzeit gilt bei einem wöchentlichen Aufwand von sieben Stunden für den Fernkurs Digitale Fotografie.

Fotografie Studium ohne Abitur: Ist das möglich?

Ja, Sie können auch ohne Abitur Fotografie studieren.

Wie funktioniert ein Fernstudium?

Im Vergleich zu einem Präsenzstudium findet ein Fernstudium nicht an einem Campus statt. Beim Fernstudium verzichten Sie (größtenteils) auf die Teilnahme an Vorlesungen und Seminaren in Hörsälen.

Sie studieren in Eigenregie daheim oder von einem Ort Ihrer Wahl aus. Dabei haben Sie die eigene Flexibilität, Ihre Zeiten und Tage einzustellen.

Für wen eignet sich das Fernstudieren?

Das Fernstudium ist besonders für Personen geeignet, die berufsbegleitend studieren möchten oder aus anderen Gründen nicht regelmäßig an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Bei einem Fernstudium können Sie sich die Lerneinheiten flexibel einteilen und dadurch auch berufsbegleitend studieren.

Wie anerkannt ist ein Fernstudium?

Ein Fernstudium ist grundsätzlich in der Wirtschaft sehr anerkannt, abhängig davon, dass man das passende Fach studiert hat.

Es ist sehr wichtig, dass man vor allem beim Wort „Fernstudium“ genauer hinsehen muss, denn es werden sowohl akademische Fernstudiengänge als auch nicht-akademische Weiterbildungen mit diesem Begriff beworben.

Das liegt daran, dass der Begriff Fernstudium kein geschützter Begriff ist und für verschiedene Lehrveranstaltungen genutzt werden kann, egal, ob es akademisch ist oder nicht. So gibt es eben auch bei der Anerkennung teils sehr große Unterschiede.

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Natascha Petrow
Die Autorin
Natascha Petrow ist eine Lehrerin mit langjähriger Erfahrung. Aufgrund der Corona-Krise beschloss sie, einen Blog über Fernstudien und Fernunterricht zu erstellen. Sie ist eine großartige Autorin, und ihre Ratschläge auf Fernstudium Informaterial werden Ihnen helfen, die besten Fernkurse zu finden.