Psychologie Fernstudium Kosten: Ratgeber & die besten Fernunis

Aktualisiert am 23. April 2022
 Autorin: | Gutachter: Sven Schmidt | Mitwirkender: Marcel Söder | Redakteurin: Petra Klein

Das Thema Psychologie Fernstudium Kosten ist umfangreich und wurde von unserer Redaktion genau untersucht. Wir zeigen Ihnen hier alle wichtigen Informationen und wie Sie Ihr Psychologie Fernstudium finanzieren können.

Psychologie ist ein beliebtes Studienfach und auch wenn ein Fernstudium viele Vorteile bietet. So können Sie viele verschiedene berufliche Rollen übernehmen oder Sie entscheiden sich für eine akademische Karriere.

Dennoch sollten die Kosten nicht aus dem Blick verloren werden. Wenn Sie mehr über das die Kosten des Psychologie Fernstudiums wissen möchten, sehen Sie sich jetzt diesen Artikel an.

Psychologie Fernstudium Kosten

Ein Studium an einer Fernhochschule ist kostenintensiver als an einer staatlichen Universität. Hierbei unterscheiden sich die Gebühren je nach Fernuniversität erheblich.

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Kosten für den Bachelor

Die Dauer und somit auch die Kosten für einen Bachelor of Science im Fach Psychologie ist abhängig von der gewählten Fernhochschule.

Das sechs Semester dauernde Studium an der Fernuniversität Hagen kostet insgesamt rund 2000 Euro und ist damit die mit Abstand günstigste Variante für ein Fernstudium. 

Das bedeutet, dass der Bachelor in Psychologie dort insgesamt 12.000 Euro kostet. Auch andere private Fernhochschulen verlangen für den Bachelor of Science in Psychologie zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Hochschul Tipp & Fernhochschulen-Vergleich:

Im Folgenden sehen Sie verschiedene Fernhochschulen, die die Redaktion überzeugt haben.

1. STUDIENGEMEINSCHAFT DARMSTADT

2. FERNUNIVERSITÄT HAGEN

3. EUROPÄISCHE FERNHOCHSCHULE

4. HOCHSCHULE LAUDIUS

5. HOCHSCHULE WISMAR

6. AKAD UNIVERSITÄT

7. INTERNATIONALE HOCHSCHULE

8. WILHELM BÜCHNER HOCHSCHULE

Kosten für den Master

Der Master ist in der Regel weniger kostenintensiv wie der Bachelor.

Auch hier ist die Fernuniversität Hagen am günstigsten. Für die vier Semester müssen knapp 900 Euro bezahlt werden.

Finanzierungsmöglichkeiten

Ein Fernstudium zu finanzieren bedarf einer vorausschauenden Planung. Es gibt etliche Finanzierungsmöglichkeiten, die Studierende auch während des Studiums an einer Fernhochschule in Anspruch nehmen können.

Stipendium

Es existieren etliche Anbieter, die Studierende finanziell unterstützen. Hierbei ist es in der Regel nicht relevant, ob das Studium an einer staatlichen Präsenzuniversität oder an einer Fernhochschule absolviert wird.

Es gibt auch einige Anbieter, die ihr Portfolio direkt auf Studierende von Fernuniversitäten ausgelegt haben.

Die Vielfalt an angebotenen Stipendien ist groß. Es besteht die Möglichkeit, dass die Studiengebühren, das Lehrmaterial oder gänzlich alle Lebenserhaltungskosten übernommen werden. Viele Lehreinrichtungen und Stiftungen vergeben Stipendien.

Das Bewerbungsverfahren und die Vergabe sind dabei individuell geregelt. Oftmals wird ein Motivationsschreiben verlangt, in denen das Interesse am Stipendium, am Studium und die privaten Umstände geschildert werden können.

Bafög

Auch Studierende an einer Fernuniversität haben grundsätzlich die Möglichkeit durch Bafög gefördert zu werden. Das Problem dabei ist aber, dass Studenten Bafög lediglich für ein Erststudium erhalten.

Viele Personen, die sich für ein Fernstudium entscheiden, haben bereits eine erste Ausbildung absolviert.

Damit scheidet eine Förderung durch Bafög aus. Zudem gilt die Förderung nur für Vollzeitstudenten. Studierende, die sich aus beruflichen Gründen für ein Teilzeitmodell entscheiden, erhalten keine Förderung.

Studienkredit

Eine Alternative ist der Abschluss eines privaten Studienkredits. Die meisten Fernuniversitäten sind staatlich anerkannt.

Dementsprechend sind Studienkredite auch für Fernstudenten möglich. Die Beantragung ist einfach und kann parallel zu anderen Leistungen erfolgen.

Allerdings sollte man beachten, dass viele Anbieter Studienkredite nur an Studierende in einer gewissen Altersspanne, oftmals bis Mitte 40, anbieten.

Auf eine gewisse Fachrichtung kommt es beim Studienkredit genauso wenig an, wie auf die Art des Studiums. Es ist also nicht relevant, ob es sich beispielsweise um ein Erst- oder um ein Zweitstudium handelt.

Die Höhe der monatlichen Zahlung ist in der Regel frei wählbar. Die Zahlungen werden das gesamte Studium über geleistet. Nach Abschluss des Fernstudiums erfolgt eine sogenannte Karenzzeit.

Dies ist eine Art Überbrückungszeit. In diesem Zeitraum, der regelmäßig zwei Jahre andauert, müssen keine Rückzahlungen geleistet werden. 

Im Anschluss erfolgt die Tilgungsphase. Auch hier sind die monatlichen Zahlungen individuell wählbar. Beachtet werden muss, dass bei einem privaten Studienkredit Zinsen anfallen, die zusätzlich zur erhaltenen Gesamtsumme getilgt werden müssen.

Ist ein günstiges Fernstudium besser?

Teuer ist nicht gleich besser. Ein günstiges Fernstudium sagt nichts über die Qualität der Dozenten und des Lehrmaterials aus.

Wichtig ist es hierbei, sich im Vorfeld gut über die einzelnen Fernhochschulen zu informieren und sich die Vor- und Nachteile bewusst zu machen.

Können Sie die Kosten von der Steuer absetzen?

Die Kosten für ein Fernstudium sind grundsätzlich steuerlich absetzbar. Bei einem Erststudium gelten die für die Berufsausbildung geleisteten Zahlungen und Kosten als Sonderausgaben.

Das bedeutet, dass alle Kosten, die in irgendeinem Zusammenhang zum Fernstudium stehen von der Steuer abgesetzt werden können. 

Diese sind bis maximal 6.000 Euro beim Finanzamt steuerlich geltend zu machen. Das ist natürlich nur möglich, wenn auch Steuern eingezahlt werden.

Das bedeutet, dass jährlich mehr als 9.000 Euro verdient werden müssen, um die Kosten für das Fernstudium von der Steuer absetzen zu können.

Nebenkosten & versteckte Kosten

Die Studien- oder Semestergebühren, die monatlich oder halbjährlich zu begleichen sind, sind nicht die einzigen Kostenpunkte, die ein Fernstudium mit sich bringt. In den Studiengebühren sind die wesentlichen Leistungen der Fernhochschule enthalten.

Darunter zählen zur Verfügung gestellte Materialien, Unterlagen, Videomaterial und etwaige Präsenzveranstaltungen.

Nicht darin enthalten sind oftmals die Gebühren für die Prüfungen. Hier müssen noch einmal mehrere hundert Euro miteingeplant werden. An der Fernuniversität Hagen sind dagegen keine weiteren Gebühren zu entrichten.

Für verpflichtende Veranstaltungen in Präsenz müssen die Kosten für Anreise, Essen und Unterkunft bedacht werden.

Auch wenn es sich bei den Pflichtpräsenzveranstaltungen lediglich um wenige Seminare im gesamten Fernstudium handelt, so können Hotel- und Zugkosten mit mehreren Hundert Euro zu Buche schlagen.

So können Sie beim Fernstudium sparen

Das Fernstudium bietet die Möglichkeit bequem von zu Hause aus zu studieren. Das bedeutet, dass kein Umzug in die Universitätsstadt und keine Anfahrtskosten anfallen.

Zudem lassen sich die Kosten fürs Studium grundsätzlich von der Steuer absetzen. Auch hier sind etliche Einsparungen möglich.

Fazit

Ein Fernstudium stellt eine nicht geringe finanzielle Belastung dar. Es existieren viele Angebote von unterschiedlichen finanziellen Förderungen, die die Studierenden unterstützen und ein Fernstudium möglich machen.

Kostenloses Infomaterial anfordern:

Interessenten können sich entweder online bei den Anbietern informieren oder auch schriftlich Informationsmaterial anfordern.

Natascha Petrow
Die Autorin
Natascha Petrow ist eine Lehrerin mit langjähriger Erfahrung. Aufgrund der Corona-Krise beschloss sie, einen Blog über Fernstudien und Fernunterricht zu erstellen. Sie ist eine großartige Autorin, und ihre Ratschläge auf Fernstudium Informaterial werden Ihnen helfen, die besten Fernkurse zu finden.